Offshore-Sicherheitstraining

Allgemeines

Fachkräfte, Techniker und Ingenieure für Offshore-Windkraftanlagen, also Personen im nichtsemännischen Offshorebereich, wurden bislang nur für Landanlagen ausgebildet.

Bei Einsatz dieses Personals auf Offshore-Anlagen sind besondere Gefahren bei Transport zur Windkraftanlage und bei Arbeiten auf der Windkraftanlage zu berücksichtigen.

Windkraft-Offshore-Plattformen müssen mit entsprechenden Rettungseinrichtungen versehen werden, z.B. mit Rettungs- und Bereitschaftsbooten. Das neue Arbeitsumfeld birgt besondere Risiken, die nur durch eine maritime Zusatzausbildung abgedeckt werden können.

Gefahren drohen bei Transport von Land nach See. Egal ob bei der Hubschrauberversetzung, der Versetzung durch Schiffe, der Versetzung vom Schiff zur Anlage, oder auch bei der Tätigkeit auf der Anlage oder sogar einer Evakuierung der Plattform.

Das Sicherheitstraining für Personen im nichtsemännischen Offshorebereich ist daher für deren tägliche Arbeit unabdingbar.

Die Ausbildung umfasst mehrere verschiedene Module. Alle Module richten sich nach den geltenden internationalen Leitlinien, sowie den Bundes- und Industriestandards. Das Sicherheitstraining ist damit voll BOSIET-äquivalent (Basic Offshore Safety Induction and Emergency Training) und unterliegt den STCW (Standards of Training, Certification and Watchkeeping).

Module des Sicherheitstrainings

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